
Bei vielen Frauen ist die Brustgröße ein ästhetisches Problem, wobei die meisten eher über einen zu kleinen Busen klagen, als über einen zu großen. Eine nicht chirurgische Alternative zur traditionellen Methode der Brustvergrößerung durch das operative Einlegen von Implantaten aus Silikon stellt die sog. hormonelle Brustvergrößerung dar.
Dabei kommt der Volumenzuwachs der Brust durch Hormonen-Spritzen zustande. So werden der Patientinnen der Anti-Baby-Pille ähnliche Geschlechtshormone eingespritzt, womit eine Zunahme der Brustgröße von bis zu zwei Körbchengroßen zu erreichen ist. Dabei wird vor allem das weibliche Geschlechtshormon Östrogen eingesetzt, besonders bei Frauen, die unter einem Östrogen-Defizit leiden.
Bleiben die Ergebnisse der hormonellen Brustvergrößerung dauerhaft?
Wie bereits erwähnt, kommt bei der hormonellen Behandlung zur nicht chirurgischen Brustvergrößerung meistens das Geschlechtshormon Östrogen zum Einsatz. Durch die externe Östrogenzufuhr soll der eigene Östrogenhaushalt aus dem Gleichgewicht gebracht, was Brustdrüse anschwellen lässt. Bei einer schon ausgereiften Frau -einer Frau also, die sich nicht mehr im Wachstum befindet-, bewirkt das Einspritzen von Hormonen eine Brustvergrößerung, die nach Ende der Behandlung wieder abnimmt, indem die durch Zuführen von Östrogen verursachten Schwellung zurückgeht, sobald dieses abgebrochen wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse der sog. Hormonzufuhr zur Brustvergrößerung nach Ende der Behandlung nicht dauerhaft bleiben. Eine tatsächliche Brustvergrößerung durch den Einsatz von Geschlechtshormonen bei ausgereiften brustvergrößerung ohne op Frauen bleibt also als Möglichkeit ausgeschlossen.
Außerdem bringt die hormonelle Brustvergrößerung mehr Gefaren für die Gesundheit als Nutzen mit sich, sodass von ihr eigentlich abzuraten ist.
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