Die weibliche Brust gilt in den meisten abendländischen Kulturen als Innbegriff von Sinnlichkeit und Erotik. Sie ist daher Sinnbild der Weiblichkeit und wesentlicher Bestandteil des Körpergefühls sowie des Selbstbewusstseins jeder Frau zugleich. Obwohl die idealen Brustform und –größe vom jeweiligen Zeitgeschmack abhängig sind, kommt eine füllige, straffe, wohlgeformte Oberweite nie aus der Mode.
Den am weitesten verbreiteten Weg zur Brustvergrößerung und –straffung stellen die verschiedenen operativen Techniken zum Einlegen von Implantaten aus Silikon dar. Dabei können die Implantate entweder auf oder unter dem Muskel plaziert werden und die aus dem Verfahren resultierenden Narben in der Unterbrustfalte, in der Achsel oder am Brustwarzenhof liegen. Art der Implantate und operative Vorgehensweise hängen mit den jeweiligen körperlichen Voraussetzungen zuammen und werden in Beratungsgesprächen gemeinsam mit der Patientin entschieden.
In der Diskussion um die Nutzen und Risiken solcher chirurgischer Verfahren ist zu erwähnen, dass die modernen, hochwertigen Silikonbrustimplantate hundertprozentig sicher sind, wenn man jene von zertifizierten Herstellern verwendet. Über ihre Qualität zeugt des Weiteren der Implantatpass, den die Patientinnen nach der operation bekommen.
Trotz allem ist in letzter Zeit der Wunsch nach einer natürlichen Brustvergrößerung stark zugenommen, zumal sich immer mehr Frauen vor chirurgischen Eingriffen scheuen bzw. sie sind nicht in der Lage, deren hohe Kosten zu tragen.
Daher setzen sich immer mehr Produkte durch, die einen Volumenzuwachs der Brust durch gewisse Stimulantien auf natürliche Weise versprechen. Dazu zählen u.a. Tabletten und Cremen, die auf rein pflanzlicher Basis produziert werden und das Brustwachstum angeblich beschleunigen. Diese sind trotzdem äußerst vorsichtig zu beurteilen, da sie meistens weniger halten als sie versprechen: Das Ergebnis einer Brustoperation lässt sich nämlich durch keine alternative Methode ersetzen.
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